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Hintergrundbild Epoche

Bund deutscher Mädel - BDM


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Die jüngeren Mädchen waren bei den so genannten "Jungmädeln" aktiv, erst ab 14 durften sie dem "Bund deutscher Mädel" beitreten.
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Gemeinschaftsaktionen waren den Mädchen sehr wichtig, bedeuteten sie doch ein Stück Freiheit von den Eltern.
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Auch die Mädchen und jungen Frauen trugen Uniformen.

Auch wenn Frauen und Mädchen für Hitler und die Nationalsozialisten lange nicht so bedeutend waren wie die Jungen und Männer, so hatten sie wichtige Aufgaben zu erfüllen, auf die man sie rechtzeitig beim "Bund deutscher Mädel" vorbereitete.

Jungmädel und BDM

Die Jungen gingen in die Hitlerjugend (HJ) und die Mädchen zum "Bund deutscher Mädel" (BDM). Die jüngeren Mädchen bis 14 Jahre wurden zunächst Jungmädel und kamen mit 14 zum BDM. Hier konnten sie gemeinsam etwas unternehmen, kamen mit Mädchen ihres Alters zusammen, konnten sich sozial engagieren, zum Beispiel für das Winterhilfswerk sammeln, und sie kamen aus dem Haus. Das war für Mädchen in dieser Zeit gar nicht so selbstverständlich, denn viele wurden von den Eltern kontrolliert und durften gar nicht weg. Von daher bedeutete der Bund deutscher Mädel für die Mädchen noch einmal etwas anderes als für die Jungen.

Der BDM bedeutete für viele Mädchen auch Abenteuer

Plötzlich entdeckten sie eine Form von Freiheit oder versprachen sich das zumindest davon. Die Eltern durften die Teilnahme am BDM ja nicht verbieten, im Gegenteil, sie waren dazu aufgerufen, die Kinder dorthin zu schicken. Da die Mädchen oft sehr viel mehr als die Jungs im Haushalt helfen mussten, hatten sie nun die Gelegenheit, sich hier zu drücken. Oft hieß es einfach "Ich muss zum BDM - habe Dienst". Da hatten die Eltern wenig entgegenzusetzen.

Endlich mal ein bisschen "wild sein"

Die Mädchen trieben wie die Jungen sehr viel Sport, sie zelteten, unternahmen gemeinsame Wanderungen, durften auch ein bisschen "wilder" sein als sonst. Das hat vielen Mädchen gefallen und ihrem Selbstbewusstsein gut getan. Sport war den Nationalsozialisten wichtig, denn Sport förderte die Gesundheit. Die jungen deutschen Mädchen sollten später als Mütter gesunde deutsche Soldaten gebären. Dies war der tiefere Sinn des Sports.

Prüfung bestanden?

Mit 13 oder 14 Jahren konnten sie dann eine Leistungsprüfung ablegen und wurden nach bestandener Prüfung  in den Bund deutscher Mädel aufgenommen.

Auch die Mädchen trugen Uniformen, die natürlich anders aussahen als die der Jungs. Dunkelblauer Rock mit Gürtel, weiße Bluse mit schwarzem Halstuch und Lederknoten waren die Bestandteile der Uniformen der Mädchen. Das kannst du gut auf dem linken Foto sehen.

Mir freundlicher Genehmigung des Hauses des Dokumentarfilms in Stuttgart

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