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Hintergrundbild Epoche

Hitlerjugend - Leben ist Kampf


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Gemeinsame Unternehmungen wurden bei der Hitlerjugend groß geschrieben und kamen bei vielen Jugendlichen gut an.
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Sport und Bewegung waren die Nummer 1 der Aktivitäten de HJ.
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Auszeichnungen waren bei der HJ sehr wichtig, hier Hitlerjungen mit verschiedenen Auszeichnungen.

Was war die Hitlerjugend?

Die Hitlerjugend wurde schon vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten gegründet, und zwar am 7. Juli 1926. Es handelte sich um die Jugendorganisation der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (NSDAP). Nachdem Hitler die Macht im Deutschen Reich erlangt hatte, schaltete er alle weiteren, wie kirchliche Jugendverbände, politische Jugendverbände, die Wandervogelbewegung  usw., aus. Nur die Hitlerjugend stand den Jugendlichen noch offen. Ziel der HJ war es, Kinder und Jugendliche ganz im Sinne des Nationalsozialismus zu erziehen und das so früh wie möglich.

Um in die HJ eintreten zu dürfen, mussten die Jugendlichen 14 Jahre alt sein. Von zehn bis 14 Jahren stand den Jungs das "Deutsche Jungvolk" offen und den Mädchen die "Deutschen Jungmädel". Mädchen konnten dann mit 14 Jahren in den BDM, den Bund deutscher Mädel eintreten.

Die Kindheit endete mit 10 Jahren

Für die Nationalsozialisten endete die Kindheit mit zehn Jahren. Dann war es Zeit, die Kinder auf den "Ernst des Lebens" und somit auf das Leben im NS-Staat vorzubereiten. Vor allem aber wurden die Kinder und Jugendlichen auf das Ziel des unbedingten Gehorsams gegenüber dem "Führer" Hitler erzogen und gedrillt.

Die Hitlerjugend erwartete von den Jungen unbedingte Unterordnung. In der HJ waren die Jungen körperlich aktiv, denn körperliche Ertüchtigung und ein gesunder kräftiger Körper zählten zu den Erziehungsidealen des Nationalsozialismus. Es gab Wettkämpfe und immer wieder konnten die Hitlerjungen neue Abzeichen gewinnen. Diese informierten dann über den jeweiligen Rang in der HJ.

Menschenrechte wurden außer Kraft gesetzt

Alles, was den Kindern in der Hitlerjugend vermittelt wurde, stand im Gegensatz zu Humanismus und Demokratie. Menschenrechte waren außer Kraft gesetzt, es galt das "Recht des Stärkeren". Jede Form von "Schwäche" - dazu zählte auch Mitleid - wurde bestraft.

Trotz der harten Bedingungen gingen viele Jungen gerne in die Hitlerjugend. Zumindest zu Beginn. Denn dort wurden Gemeinschaftsgeist und Kameradschaft gefördert und so manches Abenteuer stand auf dem Programm. Zeltlager, Lagerfeuer, Wanderungen und gemeinsame Unternehmen lockten die Jugendlichen an. Gleichzeitig konnten sie sich aus der Bevormundung durch das Elternhaus befreien. Es gab auch Eltern, die gar nicht wünschten, dass ihre Kinder in die HJ eintraten. Entzog sie doch auch den Kindern völlig ihrem Einfluss und erzog sie ganz im Sinne des Nationalsozialismus. [mehr dazu: Mussten die Kinder in die HJ eintreten?]

Mit freundlicher Genehmigung des Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart, der Ausschnitt mit der Eidesformel stammt von History Vision

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