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Hintergrundbild Epoche

Die Gestapo: Angst und Schrecken


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Das Gestapogebäude in der Prinz-Albrecht Straße 8 in Berlin.
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Im Inneren des Gebäudes - wer hier landete, hatte oft Schlimmstes zu befürchten.

Wer wohnte in der Prinz-Albrecht-Straße 8?

Hier wohnte erst einmal niemand. In der Prinz-Albrecht-Straße 8 befand sich das Hauptquartier der Gestapo, der "Geheimen Staatspolizei". Man kann sagen, dass diese Adresse in ganz Berlin am meisten gefürchtet wurde. Das Gebäude war 1905 als Kunstgewerbeschule eingerichtet worden und die Nationalsozialisten machten es zum Hauptsitz ihrer Geheimen Staatspolizei - der Gestapo. So wandelten sie es gleichzeitig in einen Ort des Schreckens um.

Was war die Gestapo und was machte sie?

Von außen sah man nicht, was drinnen im Gebäude der Prinz-Albrecht-Straße 8 passierte. Was war denn nun diese Gestapo, vor der sich alle fürchteten? Die Gestapo war eine Behörde, die schon kurz nach der Machtergreifung ins Leben gerufen wurde.

Ihr Zweck bestand darin, Staatsfeinde des nationalsozialistischen Staates zu verfolgen bzw. all die Menschen, die man zu Staatsfeinden machte. Und das waren alle politischen Gegner, aber auch alle gesellschaftlichen Minderheiten, die die Nazis verfolgten. Dazu zählten auch Sinti und Roma, Wehrdienstverweigerer, Zeugen Jehovas, Christen, die sich nicht anpassten, Menschen, die man als "asozial" bezeichnete, wie Obdachlose, und vor allem die Gruppe der Juden. Weiter gehörten alle dazu, die dem nationalsozialistischen System kritisch gegenüber standen.

Die Gestapo unterstand direkt dem Führer und bewegte sich in einem quasi rechtsfreien Raum. Sie verwendete brutale Methoden bei Verhören, um Geständnisse zu erpressen. Sie misshandelte auch Menschen oder wies sie in Konzentrationslager ein.


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