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16. 10. 1963 - 1. 12. 1966

Ludwig Erhard Bundeskanzler

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Ludwig Erhard an seinem Schreibtisch, noch als Wirtschaftsminister.

Konrad Adenauer hatte schon nach der Bundestagswahl 1961 zugesagt, vor der nächsten Wahl zurückzutreten, um seinem Nachfolger Platz zu machen. Er hatte sich schließlich auf den Herbst 1963 festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt war Adenauer schon 87 Jahre alt. Ludwig Erhard – durchgängig seit 1949 Wirtschaftsminister in Adenauers Kabinetten, seit 1957 auch sein Stellvertreter als Bundeskanzler – war nicht Adenauers Wunschkandidat. Er galt auch vielen anderen in der CDU als Übergangslösung mit dem Ziel, die Bundestagswahl 1965 zu gewinnen.

Nach dem Rücktritt Adenauers am 15. Oktober 1963 wurde Erhard dann am nächsten Tag zum Bundeskanzler gewählt. Erhard war im Volk sehr beliebt. Er galt als Schöpfer des deutschen Wirtschaftswunders in den 1950er Jahren. Sein Markenzeichen war seine Zigarre. Als Kanzler war er jedoch oft glücklos und ihm wurden Führungsqualitäten abgesprochen.

In der Außenpolitik näherte er sich mehr den USA an und musste sich vorwerfen lassen, die deutsch-französischen Beziehungen dadurch zum Abkühlen gebracht zu haben. Adenauer sprach Erhard nach wie vor die Fähigkeit zum Kanzler ab. Erhard selber verstand sich als Volkskanzler und sprach sich für mehr Kollegialität aus. Mit der Wirtschaftskrise 1966 verlor er aber weiter an Zustimmung, auch in der CDU, die in mehreren Landtagswahlen Niederlagen hinnehmen musste.

Am 30. November 1966 trat Erhard als Bundeskanzler zurück, nachdem die FDP-Minister am 27. Oktober 1966 zurückgetreten waren. Kurt Georg Kiesinger (CDU) und Willy Brandt (SPD) bildeten die erste Große Koalition in der Geschichte der Bundesrepublik.


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