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Hintergrundbild Epoche

Was trägt der Herr von Welt?


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Der Sockenhalter für Herren wurde am Unterschenkel befestigt. Daran wurde die Socke "geclipst".
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Politiker mal anders betrachtet: Welche Bärte erkennst du?

Sportlich, sportlich, meine Herren

Die Herrenmode der 1920er Jahre gab sich sportlich. So griff der modische junge Mann gerne zur Knickerbocker. Dabei handelt es sich um wadenlange Hosen mit weiten Beinen. Man trug sie ursprünglich beim Golf, nun streift man sie auch in der Freizeit und im Alltag über. Dazu gehören auffällige Kniestrümpfe, ein Hemd und ein Jackett, vielleicht auch noch eine Schiebermütze. Schwere Stiefel waren nicht mehr in Mode, dafür trug man nun leichte Halbschuhe.

Sockenhalter ja, Hosenträger nein

Auf der Straße trug man neben einem Hut auf jeden Fall auch einen Mantel! Die Hose war immer aus Anzugstoff, Jeans gab es in Deutschland noch nicht. Die Hosenträger, die die Hose hielten, wurden langsam vom Gürtel abgelöst. Weil die Qualität der Socken aber noch so schlecht war, dass diese ständig herunterrutschten, mussten auch die Herren Sockenhalter tragen. Sie wurden um die Wade gebunden und hielten die Socken fest!

Pyjama statt Nachthemd

Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges verdrängte der Schlafanzug das Nachthemd allmählich. Genau: Auch Männer trugen vorher nämlich Nachthemden. Wohlhabendere Herren griffen zum Pyjama aus Seide, ansonsten waren auch Modelle aus Baumwolle erhältlich.

Und die Bartmode?

Der Schnurrbart hatte seine größte Beliebtheit zwischen 1850 und 1900, doch auch in den zwanziger Jahren waren Schnauzbartträger auf den Straßen auszumachen. Sie gehörten eher dem Adel  und den oberen Gesellschaftsschichten an. Auch Politiker liebten es, Bart zu tragen. Das zeigt z. B. das Foto des Kabinetts Müller von 1920. Die meisten der Männer tragen Schnurrbart. Philipp Scheidemann (rechts) trägt Vollbart, einige wenige haben gar keinen Bart.


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