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Hintergrundbild Epoche

Weltwirtschaftskrise


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Schulspeisung in Berlin: Kinder, deren Eltern arbeitslos sind, erhalten ein kostenloses Mittagessen in der Schule. Dezember 1931.
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Arbeitsloser "fleißiger junger Mann" auf Arbeitssuche

Die Weltwirtschaftskrise, die durch den rapiden Fall der Aktienkurse an der amerikanischen Börse ausgelöst wurde, traf Deutschland hart. Die amerikanischen Banken zogen ihre Kredite zurück, was viele deutsche Unternehmer in die Pleite trieb.

Es geht bergab

Schon seit 1927 ging es mit der deutschen Wirtschaft bergab. Die öffentliche Verschuldung wurde immer größer, nachdem man rege gebaut hatte: Schulen, Schwimmbäder und vor allem Wohnungen. Nun setzte ein massiver Verfall ein. Die Arbeitslosenzahlen stiegen immer weiter an, die Armut mit ihr. Immer weniger Menschen konnten sich etwas leisten, die Konjunktur brach ein.

Halt am Rand

Menschen in der Krise suchen Halt. In der Weimarer Republik fanden sie den in den radikalen Parteien am linken und rechten Rand. Das zeigt sich im Anstieg der Stimmen für die KPD wie auch für die NSDAP. Angesichts der Lage zweifelte man auch generell am demokratischen System. Das Parlament fand ja offensichtlich keine Lösung für die Probleme. Die Gegner der Republik sahen ihre Chance: die einen für den Kommunismus, die anderen für einen nationalistischen Staat. Hinzu kam der Konflikt zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten.


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