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Hintergrundbild Epoche

Die Parteien


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Mehrere Parteien werben vor einem Wahllokal für sich (Reichstagswahlen 31. Juli 1932)
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Vereinfachte Darstellung des Links-Mitte-Rechts-Schemas

Vielleicht kennst du ein paar der Parteien, die in der Bundesrepublik mehrheitlich gewählt werden: die CDU, die SPD, die Grünen, die FDP, die Linken oder neuerdings auch die Piraten.

Welche Parteien gab es damals?

Zur Zeit der Weimarer Republik gab es diese Parteien, bis auf die SPD, noch gar nicht. Dafür gab es viele andere Parteien und es ist gar nicht so leicht zu verstehen, welche Partei sich wofür einsetzte, zumal sich die Abkürzungen oft ganz schön ähnlich sind. Hier bekommst du einen Überblick über diese Parteienlandschaft.

Links oder rechts?

Man ordnet Parteien meist nach dem Schema links - Mitte - rechts. Der Ursprung dieser Links-Rechts-Zuordnung von Parteien liegt in der Verfassung gebenden Nationalversammlung Frankreichs 1789. Von Frankreich aus breitete sich die Links-Rechts-Unterscheidung in ganz Europa aus. In Deutschland konstituierte sich das Parlament 1848 in der Paulskirche nach diesem Muster. Links saßen die, die eine Abschaffung der Monarchie forderten, rechts die Befürworter einer konstitutionellen Monarchie.

Wer stand wo?

In der Weimarer Republik gehörten zu den "linken" Parteien die KPD und die USPD sowie auch noch die SPD. In der "politischen Mitte" standen die so genannten bürgerlichen Parteien. Sie lassen sich ebenfalls untereinander von links nach rechts ordnen: DDP, Zentrumspartei (kurz: Zentrum), ihr bayerischer Ableger BVP und die DVP gehörten dazu. Am rechten Rand standen die DNVP und die NSDAP. Sie sind mit ihren Ansichten schon als rechtsextrem zu bezeichnen.


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