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Hintergrundbild Epoche

Was ist eine Nationalversammlung?


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Friedrich Eberts Eröffnungsrede der Nationalversammlung in Weimar am 6.2.1919
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Zur Eröffnung der Nationalversammlung in Weimar gab die Deutsche Reichspost eine Briefmarke heraus. Sie zeigt einen Maurer mit Steinen und Kelle.

Eine Nationalversammlung wird vom Volk gewählt. Im deutschen Sprachraum ist damit meist eine Verfassung gebende Nationalversammlung gemeint. Der Begriff selber geht auf die Französische Revolution zurück, wo 1789 die französische  Nationalversammlung tagte, durch die Frankreich zur konstitutionellen Monarchie umgewandelt wurde.

1848: die erste deutsche Nationalversammlung

Die erste deutsche Nationalversammlung hatte es 1848 während der Märzrevolution gegeben. Sie war in der Frankfurter Paulskirche zusammengekommen und hatte eine Verfassung ausgearbeitet, die dann aber nie in Kraft trat. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. weigerte sich, die ihm angetragene Krone für das Deutsche Reich anzunehmen. Daran scheiterte die Verfassung.

1919: die zweite deutsche Nationalversammlung

1919  tagte wieder eine Nationalversammlung. Diesmal in Weimar. Die hier verabschiedete Verfassung wird darum auch die Weimarer Verfassung genannt, die neue Republik die Weimarer Republik. Große Teile aus der in Frankfurt ausgearbeiteten Verfassung wurden hierin übernommen. Auch in unser Grundgesetz flossen viele Punkte der alten Verfassungen mit ein.

Die Nationalversammlung war bis zur Wahl des neuen Reichstags im Jahr 1920 auch das Parlament der Weimarer Republik.


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