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Hintergrundbild Epoche

Die Schwarzen im Amerika der 1920er Jahre


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"Getting religion", ein Gemälde von Archibald Motley aus der Zeit der Harlem Renaissance.
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Parade des Ku-Klux-Klan 1928 in Washington

Jazz und Harlem Renaissance

Unter dem Begriff Harlem Renaissance erlebte die afroamerikanische Kunst eine erste Blüte, insbesondere in Literatur und Malerei. Vor allem im New Yorker Stadtteil Harlem ließen sich viele Afroamerikaner nieder. Louis Armstrong und Duke Ellington erlebten ihren Durchbruch als Jazz-Musiker. Ausgelöst wurde die Bewegung genau wie die Blüte des Jazz, als viele schwarze US-Amerikaner aus den Südstaaten in den Norden kamen.

Diskriminierung und Klu-Klux-Klan

Viele Schwarze suchten im industrialisierten Norden Arbeit, aber sie flohen auch vor den Diskriminierungen im Süden. Dort übte insbesondere der Ku-Klux-Klan Lynchjustiz an Schwarzen aus. Das heißt, dass Verdächtige ohne Gerichtsverfahren getötet wurden, meistens erhängte man sie. Die Rassentrennung war vor allem in vielen Südstaaten gesetzlich festgeschrieben (erst 1964 wurde sie überall aufgehoben – siehe dazu: Die Bürgerrechtsbewegung). In den 1920er Jahren weitete der Klu-Klux-Klan seine Macht jedoch auch auf die gesamten Vereinigten Staaten aus.


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