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Hintergrundbild Epoche

Polen: Die zweite Republik


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Polen und seine Aufteilung 1921-1939
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Józef Pilsudski

Die Zweite Republik Polen

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde Polen 1918 neu gegründet. Die Zweite Republik Polen entstand. Der Versailler Vertrag bestimmte 1919 auch die Gebietsabtretungen vom Deutschen Reich an Polen, nämlich Regionen in Westpreußen, Posen, Oberschlesien und Ostpreußen. In Posen und Oberschlesien kam es in der Folge zu Aufständen um die dortige Vorherrschaft. Oberschlesien wurde dann geteilt. Polen stand außerdem vor der Aufgabe, seine gesamte Verwaltung neu zu organisieren.

Kriege mit den Nachbarn

Die Grenze zwischen Russland und Polen war nicht genau festgelegt worden. Das führte schließlich 1919 bis 1921 zu einem Krieg zwischen beiden Ländern. Russland hieß offiziell seit der Oktoberrevolution 1917 Russische Sowjetrepublik. "Sowjet" bedeutet "Rat", es war also eine Räterepublik. Der Krieg zwischen beiden Ländern wird darum auch als Polnisch-Sowjetischer Krieg bezeichnet.

Polen war siegreich und konnte nach dem Friedensvertrag von Riga seine neue Grenzlinie rund 200 km östlich ziehen. Auch an anderen Grenzen gab es Konflikte. Polen führte Kriege gegen die Ukraine, die Tschechoslowakei und Litauen.

Auf dem Weg zu einem autoritären Staat

Der ehemalige Generalstabschef Józef Pilsudski führte im Mai 1926 einen Staatsstreich durch und brachte sich mit Hilfe des Militärs an die Macht. Das neue Regime wurde Sanacja genannt, das bedeutet "Gesundung" – der Staat sollte gesund werden, nachdem die Regierungen häufig gewechselt hatten und die Mehrheitsverhältnisse nicht stabil waren. Der Staat wurde nun autoritär geführt. Slawische Minderheiten wurden verfolgt. Die Wirtschaft stabilisierte sich.



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