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Hintergrundbild Epoche

Samstag Badetag


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Sauber wurde man auch im Badezuber, wenn es nichts anderes gab.

Wie, nur einmal in der Woche baden? Wunderbar, wirst du vielleicht sagen. Kinder in den 50er Jahren hatten oft genug noch kein eigenes Bad und kein fließendes Wasser. Doch gebadet werden musste ja trotzdem. Wie stellte man das am besten an?

Was ist ein Waschzuber?

Kleine Kinder wurden einfach in einen Waschzuber gesteckt. Das ist so etwas wie eine Minibadewanne. Wobei dieses Schicksal nicht nur kleinen Kindern blühte, sondern auch etwas älteren, wie du auf dem nebenstehenden Foto erkennen kannst.

Ab ins Volksbad

Solange noch nicht jede Wohnung über ein eigenes Badezimmer verfügte, ging es am Samstag oft ins Volksbad. Das waren öffentliche Bäder, in denen man gegen einen geringen Geldbetrag in einer Badewanne baden konnte. Wobei es hierbei um die Reinigung des Körpers ging und nicht um Herumplantschen oder gar Schwimmen, wie du es von den heutigen Schwimmbädern her kennst.

Samstag Badetag

Wer schon eine Badewanne sein Eigen nennen konnte, hatte Glück. Doch das warme Wasser kam noch lange nicht aus der Leitung. Oft ging es darum, erst einmal das Wasser auf eine Temperatur zu bringen, damit man darin überhaupt baden konnte. Denn wer badet schon gerne in kaltem Wasser? So musste das Wasser in einem Wasserkessel erhitzt werden. Das Feuer unter dem Kessel musste weiter brennen und oft qualmte und dampfte es aus dem Bad. Das kochende Wasser wurde dann mit dem kalten Wasser gemischt, bis die Temperatur in Ordnung war. 

Wer Glück hatte, badete noch in sauberem Wasser. Doch nach und nach reinigte sich die ganze Familie im Badewasser. Und den Letzten beißt dann bekanntlich der Schmutz. 


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