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Ende Juli 1914

Ultimatum Österreichs und Kriegserklärung an Serbien

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Jetzt ging es Schlag auf Schlag: Am 1. August 1914 berichteten die österreichischen Zeitungen über die Mobilmachung.

Bis zum 23. Juli 1914 hatten die Politiker in Österreich-Ungarn gezögert, mit Härte gegen Serbien vorzugehen. Jetzt verlangte man allerdings von Serbien, dass es die Hetze gegen Österreich einstellen müsse. Bei der Untersuchung des Attentats auf den österreichischen Thronfolger sollten österreichische Beamte in Serbien zum Einsatz kommen. Serbien akzeptierte das gesetzte Ultimatum  bzw. die meisten Punkte, verwehrte sich aber gegen einen Eingriff in die Selbstständigkeit des Landes. Das Ultimatum war bewusst von österreichischer Seite sehr schroff verfasst und enthielt Bedingungen, die von serbischer Seite nur schwer anzunehmen waren.

Die Kriegserklärung und der Ausbruch des Ersten Weltkrieges

Der österreichische Außenminister Berchtold legte dem Kaiser die sofortige Kriegserklärung an Serbien nahe. Hierfür formulierte er eigens ein Telegramm, das er an das serbische Außenministerium absenden wollte. Kaiser Franz Joseph unterschrieb. Eine Unterschrift, die Folgen nach sich zog.

Somit erklärte am 28. Juli 1914 Österreich-Ungarn Serbien den Krieg. Da Serbien dem Ultimatum und den Forderungen von Österreich-Ungarn sehr weit entgegen gekommen war, musste die Kriegserklärung Österreichs an Serbien überflüssig erscheinen. Ein Angriff auf Serbien kam vielen europäischen Mächten somit wie ein einseitiger Angriff vor. Da allerdings das Deutsche Reich Österreich-Ungarn von Anfang an Rückendeckung versprochen hatte, war man in Österreich so mutig, hier kriegerisch einzuschreiten. Ohne diese Rückendeckung wäre es fraglich gewesen, wie eine Reaktion Österreichs denn nun ausgesehen hätte. Denn Österreich-Ungarn fürchtete die Reaktion Russlandes. Doch es hätte klar sein müssen, dass Russland eine Kriegserklärung an Serbien so nicht hinnehmen würde. Die Folge war eine Mobilmachung in Russland.  


 
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