•  
 
 
 
1890
 
1891
 
1892
 
1893
 
1894
 
1895
 
1896
 
1897
 
1898
 
1899
 
1900
 
1901
 
1902
 
 
1903
 
1904
 
1905
 
1906
 
1907
 
1908
 
1909
 
1910
 
1911
 
1912
 
1913
 
1914
 
1915
 
1916
 
1917
 
1918
 
1919
 
 
1920
1920
 
1921
 
1922
 
1923
 
1924
 
1925
 
1926
 
1927
 
1928
 
1929
 
1930
 
1931
 
1932
 
1933
 
1934
 
1935
 
1936
 
1937
 
1938
 
1939
 
1940
 
1941
 
1942
 
1943
 
1944
 
1945
 
1946
 
1947
 
1948
 
1949
 
1950
 
1951
 
1952
 
1953
 
1954
 
1955
 
1956
 
1957
 
1958
 
1959
 
1960
 
1961
 
1962
 
1963
 
1964
 
1965
 
1966
 
1967
 
1968
 
1969
 
1970
 
1971
 
1972
 
1973
 
1974
 
1975
 
1976
 
1977
 
1978
 
1979
 
1980
 
1981
 
1982
 
1983
 
1984
 
1985
 
1986
 
1987
 
1988
 
1989

10.1.1920

Gründung des Völkerbundes

0
Die Mitglieder des Völkerbundes 1920 sind in Dunkelblau dargestellt, ihre Kolonien in Hellblau, Völkerbundmandate in Orange. Deutschland wurde erst 1926 Mitglied.

Anstoß durch den amerikanischen Präsidenten

Den Anstoß zur Gründung eines Völkerbundes hatte der amerikanische Präsident Wilson in seinem 14-Punkte-Programm gegeben. Im Vertrag von Versailles wurde die Gründung beschlossen und am 10. Januar 1920 nahm der Völkerbund seine Arbeit auf. Ziel des Völkerbundes war die Sicherung des Friedens.

Doch dann ohne die USA

Die USA traten dem Völkerbund nicht bei. Der US-Senat hatte die Unterzeichnung des Versailler Vertrages abgelehnt und die Gründung des Völkerbundes war Teil des Vertrages. Deutschland war 1926 bis 1933 Mitglied.

Ziele des Völkerbundes

Der Völkerbund hatte das Ziel, in Konfliktfällen zwischen Staaten zu vermitteln und die Einhaltung von Friedensverträgen zu überwachen. Einem angegriffenen Mitgliedsstaat sollte sofort geholfen werden. Tatsächlich aber war der Völkerbund oft machtlos, zumal die größten Staaten gar nicht oder nur zeitweise Mitglied waren. Häufig handelten die Mitgliedsstaaten außerdem doch mehr in eigenem Interesse als in dem der Gesamtheit.

Völkerbundmandate

Die Gebiete, die das Deutsche Reich und das zerschlagene Osmanische Reich nach dem Ersten Weltkrieg gemäß des Versailler Vertrages abtreten mussten, wurden dem Völkerbund unterstellt. Der Völkerbund wiederum gab die Gebiete in die Hand anderer Länder, er vergab somit ein Völkerbundmandat. So wurde z. B. die ehemals deutsche Kolonie Togo aufgeteilt und an Frankreich und Großbritannien vergeben.

Sitz in Genf und Auflösung

Der Sitz des Völkerbundes befand sich in Genf in der Schweiz. Der Völkerbund bestand bis 1946 und wurde zum Vorläufer der Vereinten Nationen (UNO).

Am 18. April 1946 wurde der Völkerbund aufgelöst. Eines seiner Probleme war, dass ihm nie Großmächte dauerhaft angehörten, sondern entweder gar nicht wie die USA, oder nur zeitweise wie das Deutsche Reich oder die Sowjetunion. Viele Mitglieder handelten auch eher in ihrem eigenen Interesse und nicht in dem aller Völker.


 
  • Hintergrund BRD
  • Hintergrund DDR

Gefördert in den Jahren 2011 bis 2013 von: