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29.5.1934

Gründung der Bekennenden Kirche

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Gemarker Kirche, der Ort, an dem die Bekenntnissynode stattfand.

Was ist die Barmer Bekenntnissynode?

Am 29. Mai 1934 wurde auf der "Barmer Bekenntnissynode" die evangelische "Bekennende Kirche" gegründet. Sie diente als Gegenorganisation zu den "Deutschen Christen", die dem Nationalsozialismus anhingen. Ziel der Bekennenden Kirche war, den evangelischen Glauben vor dem wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten zu retten und ein Zeichen zu setzen.

Auf dieser Synode wurde die "Barmer Theologische Erklärung" verabschiedet. In dieser Erklärung wehrte man sich dagegen, dass der Staat die Kirche komplett vereinnahmte und Macht über die Kirche ausüben wollte.

Was waren die Ziele der Bekennenden Kirche?

Bevor die Bekennende Kirche 1934 gegründet wurde, gab es den Pfarrernotbund, dem bis Januar 1934 immerhin ein Drittel der Pfarrer beigetreten waren. Gegründet wurde dieser Notbund von Martin Niemöller. 7000 Pfarrer schlossen sich diesem Bund an. Der Widerstand gegen den Nationalsozialmus, vor allem die Rassenpolitik widerstrebte den Mitgliedern. Vieles stand im Widerspruch zur kirchlichen Lehre. So wollten die Pfarrer nicht gehorsam sein. Übrigens war der so genannte Arierparagraph auch für evangelische Geistliche und für Pfarrer gültig. In die Ämter der Kirche durften keine Menschen jüdischer Abstammung kommen. All dies wurde von der Bekennenden Kirche kritisiert.

Was hat die Bekennende Kirche gemacht?

Die Bekennende Kirche wollte als Organisation unabhängig von nationalsozialistischen Organisationen sein. Allerdings gab es keinen breiten Widerstand durch die Bekennende Kirche. So gab es zwar vereinzelt Kritik gegenüber der Judenvernichtung oder auch die Ermordung behinderter Menschen, doch ein wirkliches Eintreten für die Juden gab es nicht, obwohl es von einzelnen Mitgliedern der Bekennenden Kirche gefordert wurde.

Mehr zu den Deutschen Christen und der Bekennenden Kirche unter "Bekennende Kirche" ebenfalls auf zeitklicks.



 
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