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16.3.1935

Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht

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Für Hitlers Krieg waren Soldaten nötig, deshalb ließ er ab 1935 wieder die allgemeine Wehrpflicht einführen, um genügend ausgebildete Truppen für seine Eroberungspläne zu haben.

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Folgen blieben aus

Mitte März wurde die allgemeine Wehrpflicht im Deutschen Reich wieder eingeführt. Damit wurden die Verpflichtungen zur Truppenbeschränkung - die Wehrmacht sollte auf 580.000 Mann aufgestockt werden - des Versailler Vertrages gebrochen.

Die Vorgeschichte der Wehrpflicht

Da Hitlers außenpolitische Pläne auf Krieg hin ausgerichtet waren, benötigte er ein starkes Heer. Die Bestimmungen des Versailler Vertrages legten ein kleines Heer fest und verboten die Wiederaufrüstung der deutschen Truppen. Dieser Vertrag wurde mit der Wiedereinführung der Wehpflicht und der damit verbundenen Aufstellung eines Heeres mit hunderttausenden Soldaten gebrochen. Auch wenn Hitler dieses Heer als "Friedensheer" bezeichnete.

Gleichzeitige Aufrüstung der Luftwaffe

Obwohl die Aufrüstung einer Luftwaffe nicht erlaubt war, rüstete der Reichminister für Luftfahrt, Hermann Göring, fleißig auf. So verkündete dieser schon am 9. März, dass es diese Luftwaffe gäbe.

Längere Planungen gingen der Einführung der Wehrpflicht voraus

Diesem Gesetz gingen längere Planungen voraus. Schon 1933 wurde das Gesetz "über den Aufbau der Wehrmacht" erlassen. Gleichzeitig erfolgte die Umbenennung von Reichswehr in Wehrmacht. Das Geburtsjahr für die ersten Wehrpflichtigen war das Jahr 1914.

Aus der Reichswehr wurde somit die Wehrmacht

Es gab damit ein neues Gesetz, mit dem die ehemalige Reichswehr des Kaiserreiches nun in Wehrmacht umbenannt wurde.

Es folgten zwar Proteste gegen dieses Vorgehen, doch diese zeigten wenig Wirkung. Hitler begründete seine Aufrüstung damit, dass er das Deutsche Reich gegen die Sowjetunion schützen müsse. Dieser Grund war aber nur vorgeschoben.

Vor allem die Westmächte hatten etwas gegen die Wiederaufrüstung des Deutschen Reiches. Aber weil sich Hitler als Verteidiger gegen den Bolschewismus - also gegen Russland - darstellte, schwiegen die meisten und nahmen das hin. So gab es zwar schon Protest, aber keine wirklichen Sanktionen gegen Hitler. Ob dies Hitlers Pläne aufgehalten hätte, wissen wir nicht, aber vielleicht zumindest erschwert.


 
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