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1939

Hitler-Stalin-Pakt

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Außenminister Ribbentrop bei der Unterzeichnung des deutsch-sowjetischen Nichtangriffpaktes

Obwohl sich mit dem Kommunismus der Sowjetunion und dem Nationalsozialismus des Deutschen Reiches zwei völlig unterschiedliche Weltanschauungen gegenüber standen, scheuten Stalin und Hitler sich nicht, gemeinsame Sache zu machen und einen Pakt zu schließen. Das Besondere an diesem Pakt war das geheime Zusatzprotokoll, in dem die beiden Diktatoren Polen unter sich aufteilten.

Hitler und Stalin machten "gemeinsame Sache"

Lange Zeit war nicht klar, ob sich  der Westen gemeinsam mit Stalin gegen Hitler zusammenschließen würde. Frankreich und Großbritannien hätten die Sowjetunion natürlich gerne in einem Bündnis gegen Hitler eingebunden gesehen. Doch seit dem Münchner Abkommen änderte Stalin seine anti-deutsche Haltung und öffnete sich für eine Zusammenarbeit mit Nazi-Deutschland, um seine eigenen Interessen zu sichern. Nachdem Frankreich und Großbritannien ihre Appeasement-Politik aufgegeben hatten, musste sich Hitler einen Partner suchen. Dieser fand sich nicht im Westen, sondern im Osten. Hitler sah in einem Bündnis mit Stalin die Gelegenheit, den Westen zu zerschlagen, um sich im Anschluss gegen den Osten zu wenden. So zumindest lautete sein Plan. Nur so konnte er Polen angreifen.

Das Bündnis mit Stalin verhinderte für Hitler die Gefahr eines Zweifrontenkrieges gegen den Westen UND den Osten. Gleichzeitig hoffte er auf die Ressourcen, die die Sowjetunion im Falle eines Krieges zu bieten hatte. So hatten beide nur Vorteile davon, sich zusammenzutun. Nach längerem Hin und Her unterschrieben der deutsche Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und sein sowjetischer Amtskollege Molotow am 23. August 1939 einen deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt. Ein geheimes Zusatzprotokoll, das die Öffentlichkeit nicht zu sehen bekam, teilte Europa in russische und deutsche Interessensgebiete und teilte vor allem Polen auf.


 
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