Die USA erklären dem Deutschen Reich den Krieg

06.04.1917

Da das Deutsche Reich am 1. Februar 1917 den U-Boot-Krieg wieder aufgenommen hatte, erklärten die USA Deutschland den Krieg. 

Die Amerikaner standen mit ihrer gesamten Wirtschaftsmacht jetzt hinter den Alliierten.

Nachdem das Deutsche Reich auch neutrale Handelsschiffe angriff, traten die Vereinigten Staaten in den Krieg ein. Dazu zählte auch der Angriff der Deutschen auf das Passagierschiff der Lusitania im Mai 2015.

Doch zu Beginn war gar nicht so sicher, dass die USA überhaupt in das Kriegsgeschehen eingreifen wollten. Noch Ende 1916 waren viele Amerikaner nicht bereit, sich in diesen Krieg einzumischen. Zumindest Präsident Woodrow Wilson vertrat nach außen genau diese Meinung. Sein Konkurrent bei den amerikanischen Wahlen Charles E. Hughes sah das anders, wurde aber vom amerikanischen Volk nicht gewählt.

Am Ende kam es aber trotz aller Wahlversprechen von Wilson doch zum Krieg. Die Amerikaner brachen jegliche diplomatischen Bemühungen ab und traten in den Krieg ein. Begründet wurde das mit dem Handelskrieg der Deutschen und dem Verlust von jeglicher Menschlichkeit.  

Der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg sollte in der Folge die Wende im Kriegsgeschehen bringen. Schon am 2. April hatte der amerikanische Kongress sich für den Kriegseintritt der Vereinigten Staaten ausgesprochen. Die offizielle Erklärung erfolgte nach der Bestätigung des amerikanischen Kongresses dann am 6. April 1917.

Es waren nicht so sehr die Soldaten, die nach Europa geschickt wurden und Hilfe brachten, sondern auch die Tatsache, dass die gesamte amerikanische Wirtschaftskraft nun die Alliierten unterstützte. Gleichzeitig erhielt Wilson die Möglichkeit, die Armee zahlenmäßig zu verstärken und vor allem auch die Navy. Die Deutschen reagierten erst einmal gelassen. Doch bald sollte sich herausstellen, dass dies die entscheidende Wende im Kriegsgeschehen darstellte.