Gründung der NPD

28.11.1964

NPD-Gründung: die Nationaldemokratische Partei Deutschlands

Am 28. November 1964 wurde die Nationaldemokratische Partei Deutschlands gegründet. Abgekürzt wird sie mit NPD. Sie ist eine rechtsextreme Partei, die nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet und der NSDAP nahe steht. 2023 benannte sie sich um in "Die Heimat".
 

Wahlerfolge der NPD

Bei der ersten Bundestagswahl, zu der die Partei 1965 antrat, erhielt sie zwei Prozent der Stimmen. In den nächsten Jahren zog sie in fast alle Länderparlamente ein. Die Zahl der Parteimitglieder stieg von 18.000 im Jahr 1966 über 38.000 im Jahr 1967 auf rund 50.000 im Jahr 1969.

Gründe für die Wahlerfolge und das Anwachsen der Mitgliederzahlen sind in der Wirtschaftskrise zu sehen: Erstmals seit dem Aufschwung in den 1950er Jahren ging es den Menschen wieder schlechter. Das Ausland reagierte besorgt auf den organisierten Rechtsextremismus.
 

Krise der NPD

1969 verfehlte die NPD mit 4,3 Prozent knapp den Einzug in den Bundestag (Fünf-Prozent-Hürde). In den folgenden Jahren verlor sie zunehmend an Bedeutung. Die Gründe waren der wirtschaftliche Aufschwung ab 1969 sowie die energische Bekämpfung der NPD durch die demokratischen Parteien.