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19.07.-02.08.1945

Potsdamer Konferenz

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Dieses Foto vom Beginn der Potsdamer Konferenz zeigt Churchill, Truman und Stalin. Churchill wurde als Premierminister dann von Clement Attlee abgelöst.

Auf der Potsdamer Konferenz wurden vorläufige Bestimmungen für die Behandlung Deutschlands in der Zukunft festgelegt.

Die Konferenz fand auf dem Potsdamer Schloss Cäcilienhof statt, denn in Berlin waren die Kriegsschäden zu groß. Es trafen sich hier der US-Präsident Harry S. Truman, der britische Premierminister Winston Churchill und der Sowjetführer Josef W. Stalin. Auf Churchill folgte am 28. Juli nach Wahlen in Großbritannien sein Nachfolger Clement Attlee.

Dieser wichtigen Konferenz waren zwei ebenso wichtige Konferenzen voraus gegangen, nämlich die Konferenzen von Teheran und Jalta. Auf diesen Konferenzen trat der damalige Präsident und Vertreter der Vereinigten Staaten, Franklin D. Roosevelt, als Vermittler auf, eine Rolle, die nach dessen Tod sein Nachfolger Präsident Harry S. Truman so nicht einnehmen wollte. Damit wurden die Verhandlungen schwieriger und Streit war abzusehen.

Schon jetzt war den westlichen Alliierten klar, dass sie mit ihrem ehemaligen russischen Verbündeten "vorsichtig" umgehen mussten, wenn sie ihre Interessen durchsetzen wollten. So verwarf man den Plan, Deutschland komplett zu zerschlagen.

Potsdamer Abkommen und Potsdamer Erklärung

Die Ergebnisse dieser Konferenz in Potsdam mündeten in das Potsdamer Abkommen bezüglich aller Entscheidungen, die Deutschland betrafen, und in die Potsdamer Erklärung, die das weitere Vorgehen gegenüber Japan beschrieb.

Gemeinsam wurde beschlossen, dass Deutschland entmilitarisiert, entnazifiziert, demokratisiert und dezentralisiert werden sollte. Das bedeutete, dass es vorerst in Deutschland kein Militär mehr geben durfte, eine demokratische Gesellschaft entstehen und auch ein Umdenken im Hinblick auf die Nazi-Diktatur stattfinden sollte. Die Täter sollten ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Einzelheiten wurden allerdings ausgespart und das Vorgehen der einzelnen Besatzungsmächte war in der Praxis dann auch sehr unterschiedlich.

Ebenso einigte man sich, die Gebiete östlich der Oder unter sowjetische Verwaltung zu stellen und die östlich der Neiße unter polnische Verwaltung. Ein Friedensvertrag sollte erst später abgeschlossen werden. Außerdem erkannten die USA die Regierungen in Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Finnland an.

Die Sowjetunion verzichtete auf feste Reparationsleistungen und auf die Einheit Deutschlands, die zuvor noch gefordert wurde. Damit  wurde auch schon die spätere Teilung Deutschlands eingeleitet.


 
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