Verkehr

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Auf Fahrt ging man im Trabant oder auf der "Schwalbe", in die Luft hob Interflug ab. Den Zugverkehr übernahm die Deutsche Reichsbahn.

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Verkehr DDR
Hier sieht man einen Omnibus in Leipzig im Jahr 1983. Der öffentliche Nahverkehr war in der DDR gut ausgebaut und günstig. [ © Bundesarchiv, Bild 183-1983-1114-006 / CC BY-SA 3.0 de ]

Verkehr in der DDR

Der Verkehr in der DDR war ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens und der wirtschaftlichen Entwicklung. Insgesamt war der Verkehr in der DDR durch staatliche Kontrolle, Planwirtschaft und begrenzte Ressourcen geprägt. Trotz dieser Herausforderungen gab es aber ein funktionierendes System für den Transport von Personen und Gütern.

Autos waren in der DDR ein begehrtes, aber knappes Gut. Beliebte Modelle waren der Trabant und der Wartburg. Es gab für den Erwerb eines Neuwagens lange Wartezeiten von mehreren Jahren. Der Markt für gebrauchte Fahrzeuge war stark ausgeprägt, da Neuwagen knapp und teuer waren. Das Straßennetz der DDR war gut ausgebaut, aber im Vergleich zu westlichen Standards oft in schlechterem Zustand. Autobahnen und Fernstraßen verbanden die wichtigsten Städte und Industriezentren.

In Städten gab es ein gut ausgebautes Netz von Straßenbahnen, Bussen und Oberleitungsbussen. Der öffentliche Nahverkehr war eine wichtige Alternative zum privaten Autoverkehr und sehr günstig. In großen Städten wie Berlin und Leipzig war zudem die S-Bahn ein wichtiges Verkehrsmittel.

Die Deutsche Reichsbahn war das staatliche Eisenbahnunternehmen der DDR und spielte eine zentrale Rolle im Schienenverkehr. Es wurden neben Personen auch Güter auf Schienen transportiert. Es gab ein dichtes Netz von Regional- und Fernverkehrsverbindungen.

Die staatliche Fluggesellschaft Interflug war für den Luftverkehr zuständig. Die wichtigsten Flughäfen waren Berlin-Schönefeld und Leipzig/Halle.