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Alte Kinderspiele
Alte Kinderspiele

Es gibt Spiele, die Kinder zu jeder Zeit und fast an jedem Ort der Welt gespielt haben. Sie sind überall leicht umzusetzen, benötigen keine oder nur sehr wenige Hilfsmittel und machen Spaß. Auch du hast sie wahrscheinlich schon gespielt. Die Regeln sind simpel und leicht zu merken. Wir stellen euch hier einige Beispiele vor. Wer Lust hat, kann sie ja mal nachmachen.

Alle Spiele, die wir vorstellen, haben Kinder schon vor mehr als 100 Jahren gerne gespielt.

Alte Kinderspiele
© Sabine Gruler
Bockspringen

Hierzu wird kein Material benötigt, am besten spielt man es auf der Wiese, falls es doch einmal zu einem Sturz kommen sollte.

Ein Kind bückt sich und ein zweites Kind springt mit gegrätschten Beinen über das gebückte Kind. 

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© Sabine Gruler
Bockspringen

Dieses Kind geht nun an den Anfang der Reihe und bückt sich ebenfalls. Nun ist das nächste Kind an der Reihe und springt über die weiteren Kinder. 

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© Sabine Gruler
Bockspringen

Kann gespielt werden, solange man daran Spaß hat. 

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© Sabine Gruler
Rücken stemmen

Auch dieses Spiel ist uralt, benötigt kein Material und macht Spaß. Zwei Kinder stehen sich Rücken an Rücken gegenüber. Die Kinder hängen sich an den Armen ein und jeweils ein Kind beugt den Rücken nach vorne und hebt den Hintermann damit hoch.

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© Sabine Gruler
Rücken stemmen

Dieses Spiel lässt sich mit beliebig vielen Zweiergrüppchen spielen, gewonnen hat das Paar, das am längsten stemmen kann.

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© Sabine Gruler
Seil springen

Hierzu benötigt man ein kurzes Springseil. 

Die Kinder springen im Wechsel mit dem Seil. Dabei wird bei jedem Kind die Zeit gestoppt. Wer am längsten springen kann, hat gewonnen. 

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© Sabine Gruler
Seil ziehen

Hierzu benötigt man eine Gruppe Kinder. Je mehr Kinder, desto länger sollte das Seil sein. Die Gruppen teilen sich kräftemäßig so auf, dass sie gleich stark sind. Dann zieht man eine Mittellinie. Alle Kinder fassen das Seil jeweils an einem Ende. Das Seil ist in der Mitte der Linie. Dann beginnt das Kräftemessen. 

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© Sabine Gruler
Fährmann, wie tief ist das Wasser?

Man markiert eine Start- und eine Ziellinie, wobei die Entfernung bis zu 30 Meter betragen kann.

Ein Kind ist der Fährmann und steht im Ziel.

Die übrigen Kinder stellen die Frage "Fährmann, wie tief ist das Wasser?"

Der Fährmann antwortet mit "Seicht, tief, sehr tief ..."

Die Kinder fragen: "Wie kommen wir rüber?"

Der Fährmann antwortet: krabbeln, kriechen, mit Handstand, rückwärts, seitwärts auf einem Bein, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt ...

Die Kinder laufen los und alle, die erwischt werden, werden ebenfalls zum Fährmann. Wer als letzter übrig bleibt, ist der nächste Fährmann.

 

 

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© Sabine Gruler
Anticken

Eines der Kinder muss als Fänger ein anderes Kind an beliebiger Stelle anticken. Auf dieser Stelle bleibt die Hand des angetickten Kindes, das dann ein weiteres Kind antickt. Dieses versucht, als Fänger mit der Hand an der angetickten Stelle wieder ein anderes Kind anzuticken.

Der Fänger versucht jeweils so anzuticken, dass das Fangen nicht so einfach ist. Zum Beispiel am Bein oder am Rücken. Die anderen gucken einfach zu und amüsieren sich.

Es kommen meist recht lustige Figuren heraus, am meisten Spaß haben dabei die Zuschauer.

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© Sabine Gruler
Hinklauf

Hierbei stehen alle Kinder hintereinander in einer Reihe. Jedes Kind fasst mit der linken Hand den Fuß des Vordermannes oder der Vorderfrau, den diese anhebt und legt dabei die rechte Hand auf dessen Schulter. Nun beginnt der gemeinsame Hinklauf auf ein Ziel zu.


Bei einer größeren Anzahl Kinder lässt sich auch prima mal um die Wetter hinken.

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