WERBUNG
 
 
 
 
 
  •  
 
 
 
1890
 
1891
 
1892
 
1893
 
1894
 
1895
 
1896
 
1897
 
1898
 
1899
 
1900
 
1901
 
1902
 
 
1903
 
1904
 
1905
 
1906
 
1907
 
1908
 
1909
 
1910
 
1911
 
1912
 
1913
 
1914
 
1915
 
1916
 
1917
 
1918
 
1919
 
1920
 
1921
 
1922
 
 
1923
1923
 
1924
 
1925
 
1926
 
1927
 
1928
 
1929
 
1930
 
1931
 
1932
 
1933
 
1934
 
1935
 
1936
 
1937
 
1938
 
1939
 
1940
 
1941
 
1942
 
1943
 
1944
 
1945
 
1946
 
1947
 
1948
 
1949
 
1950
 
1951
 
1952
 
1953
 
1954
 
1955
 
1956
 
1957
 
1958
 
1959
 
1960
 
1961
 
1962
 
1963
 
1964
 
1965
 
1966
 
1967
 
1968
 
1969
 
1970
 
1971
 
1972
 
1973
 
1974
 
1975
 
1976
 
1977
 
1978
 
1979
 
1980
 
1981
 
1982
 
1983
 
1984
 
1985
 
1986
 
1987
 
1988
 
1989

30. 11. 1923 - 15. 1. 1925

Wilhelm Marx wird Reichskanzler

0
Wilhelm Marx als Reichskanzler

Wilhelm Marx von der Zentrumspartei löste Gustav Stresemann am 30. November 1923 als Reichskanzler ab. Stresemann war durch ein Misstrauensvotum gestürzt worden. Marx wünschte sich, dass Stresemann weiter als Außenminister tätig sein sollte.

Stresemann führt Verständigungspolitik fort

So kam Stresemann in die Lage, seine Verständigungspolitik weiter zu verfolgen. Er setzte sie in die Tat um beim Dawes-Plan (1924), der die Reparationen neu regelte, und bei den Verträgen von Locarno (1925). Er setzte sich dafür ein, dass Deutschland in den Völkerbund aufgenommen wurde (1926). Er regelte den Berliner Vertrag und bereitete 1929 den Young-Plan vor.

Marx leitet vier Kabinette

Wilhelm Marx gehörte der Zentrumspartei an. Er suchte den Dialog und galt als diplomatischer, vermittelnder Politiker. Er wurde zum am längsten amtierenden Reichskanzler der Weimarer Republik. Mit Unterbrechung regierte er insgesamt drei Jahre und einen Monat. Er leitete insgesamt vier Kabinette.

Stabilisierung

In seiner ersten Amtszeit konnte er die Wirtschaft stabilisieren. Stresemann hatte mit der Währungsreform den Grundstein gelegt, Marx führte weitere Sparmaßnahmen durch. Im Dezember 1923 setzte Marx ein Ermächtigungsgesetz durch, um die Wirtschaft zu stabilisieren.

Die gesetzgebende Gewalt wurde vom Reichstag auf die Reichsregierung übertragen. Das Gesetz galt bis Februar 1924 (nicht zu verwechseln mit dem Ermächtigungsgesetz von 1933). Im Februar 1924 wurde auch der seit September 1923 wegen Putschgefahr in Bayern verhängte Ausnahmezustand aufgehoben.

 

Ende der Regierung Marx

Im März 1924 löste Reichspräsident Ebert den Reichstag auf, weil die Mehrheit im Reichstag die Notverordnungen der Regierung kritisierte. Neuwahlen wurden ausgeschrieben und fanden am 4. Mai statt. Marx blieb Kanzler.


 
WERBUNG
  • Hintergrund BRD
  • Hintergrund DDR

Gefördert in den Jahren 2011 bis 2013 von: