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Grattage
Grattage

Grattage kommt von gratter und das bedeutet "abkratzen". Bei dieser Technik bringt man zunächst eine Schicht Farbe auf das Papier auf. Darüber malt man eine Schicht einer anderen Farbe. In diese wird  nun ein Motiv gekratzt. Dadurch erscheint an den "Kratzstellen" die untere Farbe durch. Max Ernst, ein deutscher Künstler, entdeckte diese Technik für sich im Jahr 1925.

Grattage
© Kirsten Wagner
Du brauchst:
  • Papier (weißes oder Packpapier)
  • bunte Wachsmalstifte und einen schwarzen Wachsmalstift
  • ein "Kratzwerkzeug", z.B. einen Zahnstocher. Manchmal sind solche Kratzer auch in einer Packung von Wachsmalstiften enthalten
Grattage
© Kirsten Wagner
Schritt 1

Male mit Wachsmalstiften dicke Streifen auf ein Papier. Du kannst statt weißem Papier auch Packpapier nehmen.

Grattage
© Kirsten Wagner
Schritt 2

Male darüber eine schwarze Schicht.

Grattage
© Kirsten Wagner
Schritt 3

Nun wird gekratzt! Du kannst zum Beispiel Tiere malen oder auch einfach Muster. Max Ernst liebte kantige Muster, Er malte zum Beispiel Städte, die aussehen wie aus Fischgräten. Darüber hängt ein runder Mond.

Grattage
© Kirsten Wagner
Beispiele

Hier siehst du ein paar Beispiele!

  • Hintergrund BRD
  • Hintergrund DDR

Gefördert in den Jahren 2011 bis 2013 von: