Gespielt wird draußen!

Kinderspiele von früher

Zum Spielen ging man in den 20er und 30er Jahren nach draußen. Dort traf man immer andere Kinder, denn es gab damals viel mehr Kinder als heute und in vielen Familien gab es drei, vier oder mehr Kinder. Welche Kinderspiele gab es früher?
 

Alte Spiele für draußen - zum Hüpfen!

Hüpfspiele waren sehr beliebt, denn man konnte sie ohne Zubehör draußen spielen. Man traf sich auf der Straße und spielte dort. Viele stammen noch aus dem 19. Jahrhundert und manche kennst du vielleicht auch. Dazu gehören zum Beispiel Hüpfekästchen (manchmal auch Hinkepott genannt) oder "Himmel und Hölle".
 

Fangen

Beliebte Fangspiele waren "Der Plumpsack geht um", "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", "Blinde Kuh" oder "Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?" Kleinere Kinder mochten "Häschen in der Grube" oder tanzten Ringelreihen.
 

Verstecken

Sehr beliebt waren auch Versteckspiele. Ein Kind musste mit geschlossenen Augen bis 50 oder 100 zählen. Dann suchte es die anderen. Schaffte es eins der versteckten Kinder an dem Sucher vorbei zu einem vorher bestimmten "Mal" zu kommen, war es "frei".
 

Murmeln

Mit Glas- oder Tonmurmeln wurde ebenfalls gerne gespielt. In die Erde wurde ein kleines Loch gegraben. Da hinein musste die Murmel mit dem Finger bugsiert werden. Wer die wenigsten Versuche dafür benötigte, hatte gewonnen.
 

Ballspiele für draußen

Es gab auch verschiedene bekannte Ballspiele wie "Verliebt, verlobt, verheiratet". Oder Eierball: Dabei wurden die Mützen der Jungen mit der Öffnung nach oben verteilt. Von einer bestimmten Entfernung aus musste nun ein Ball in eine der Mützen geworfen werden. Derjenige, in dessen Mütze der Ball landete, musste schnell hin, den Ball aufheben und einen der Mitspieler abwerfen. Der Getroffene war dann "draußen".

Wer keinen Ball, aber einen Reifen hatte, trieb ihn mit einem Stock voran. Dabei durfte der Reifen natürlich nicht hinfallen. Ebenfalls draußen spielte man mit Kreiseln.

Hier findest du Spielanleitungen!