Die Staatsgründung


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Walter Ulbricht, Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl (von links nach rechts) bei der Staatsgründung der DDR am 7. Oktober 1949.
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Am 12. Oktober 1949 werden die Mitglieder der Regierung der DDR feierlich von Staatspräsident Walter Pieck vereidigt.

Gründung der DDR - eine Zusamenfassung

Wenige Monate nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde am 7. Oktober 1949 auf dem Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone die Deutsche Demokratische Republik gegründet, die DDR.

Vom Volksrat zur Volkskammer

Der Dritte Deutsche Volkskongress, der im Mai 1949 zusammenkam, wählte einen Zweiten Deutschen Volksrat. Dieser trat dann am 7. Oktober 1949 zusammen und erklärte sich zur provisorischen Volkskammer. Sie war zunächst "provisorisch", also vorläufig, weil noch gar keine Wahlen stattgefunden hatten. Das geschah erst ein Jahr später, im Oktober 1950 - jedoch nicht nach demokratischen Grundsätzen.

Grotewohl, Pieck und Ulbricht

Otto Grotewohl wurde zum Ministerpräsidenten ernannt und vom Volksrat mit der Bildung einer Regierung beauftragt. Damit war die Staatsgründung der DDR vollzogen. Damit trat auch die (erste) Verfassung der DDR in Kraft.

Wilhelm Pieck wurde zum Präsidenten der DDR ernannt. Der eigentliche Machthaber der DDR war jedoch schon ab 1949 Walter Ulbricht als Generalsekretär bzw. Erster Sekretär des ZK der SED.


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