Mein Tagebuch
Mascha Rolnikaite

Mein Tagebuch

Die 13-jährige Mascha erlebt die Besetzung Wilnas - das liegt in Litauen - durch die deutschen Truppen. Die Rote Armee, die zuvor die Stadt besetzt hielt, wird verjagt. Alle Juden müssen in einem Ghetto leben, aus dem sie nicht heraus dürfen. Das Leben dort ist grausam und unerbittlich. Wer nicht arbeiten kann, wird erschossen. Dieses Ghettoleben schildert die junge Mascha eindringlich.

Doch es sollt für Mascha noch schlimmer kommen. Als das Ghetto 1943 aufgelöst wird, muss sie Abschied von ihrer Mutter und ihrer Familie nehmen. Sie landet schließlich im Konzentrationslager Strasdenhof, das liegt in der Nähe von Riga. Dort ergeht es ihr noch schlechter, sie muss Prügel und Strafen ertragen und die Lebensbedingungen sind so schrecklich, dass ihr das Überleben nur mit sehr viel Kraft gelingt. Wenig später kommt sie nach Stutthof, eine Stadt, die heute Stutovo heißt und bei Danzig liegt.

Über ihre Erlebnisse hat Mascha ein Tagebuch geführt. Hier schreibt sie alles auf, was sie hört, was sie sieht, was sie erlebt. Und sie schildert das aus dem Blickwinkel eines 14-jährigen Mädchens, das bisher ein ganz normales behütetes Leben geführt hat und von den Entwicklungen überrascht und eingeholt wird. Ihre Erinnerungen hat sie am Ende auswendig gelernt, es gibt nichts mehr, worauf sie hätte schreiben können. Nicht immer fällt es leicht, das zu lesen und das auszuhalten, was sie erzählt, denn alles, was sie erzählt, hat sie selbst erlebt.

Ihre Aufgabe sah sie im Aufschreiben ihrer Erinnerungen.#

Mascha Rolnikaite: Mein Tagebuch
Kindler
empfohlen ab 12 Jahren

  • Au revoir, bis nach dem Krieg
  • Das Dritte Reich
  • Der Junge im gestreiften Pyjama
  • Der Koffer der Adele Kurzweil
  • Die Bücherdiebin